Anwendungen

Flockung und Entwässerung nach Branche

Flockung mit Polymeren bindet feine Feststoffe in Schlamm und Waschwasser zu großen Flocken, die sich schnell absetzen und mechanisch entwässern lassen. FMfloc liefert dafür Ansatz- und Dosieranlagen, Mischer, mobile Mietanlagen und Fernüberwachung, das Trenn- oder Entwässerungsaggregat bleibt Bestand oder kommt vom Partner.

Branchen im Vergleich

Schlammart, Verfahrenskette und Betriebsweise unterscheiden sich je Branche. Die Polymerdosierung verbindet in allen Fällen den Schlamm mit dem Trennaggregat.

Branche Schlammart Typische Verfahrenskette Betriebsweise
Kieswerk Schluff und Ton aus der Kieswäsche Flockung, Schrägklärer oder Eindicker, Kammerfilterpresse Stationär im Dauerbetrieb, Miete bei Spitzen
Tunnelbau Bentonitsuspension, Bohrschlamm, Zementwasser Separieranlage, Flockung, Presse oder Dekanter Mobil, Mehrschicht, für die Bauzeit
Hafen und Baggergut Hafenschlick, Schluff und Sand, oft organisch, teils salzhaltig Sandabtrennung, Flockung, Geotextilschlauch oder Dekanter Kampagne, meist mit Mietanlage
Bodenwäsche Belastetes Feinkorn, Schluff und Ton Bodenwäsche, Hydrozyklon, Flockung, Eindicker, Kammerfilterpresse Befristetes Projekt oder stationäres Zentrum

Weitere Anwendungen

Dieselbe Ansatz- und Dosiertechnik arbeitet auch in Kläranlagen, in der Trinkwasseraufbereitung und in Industriebetrieben, etwa bei der Klärschlammentwässerung oder der Prozesswasserklärung.

Häufige Fragen (FAQ)

Was ist ein Flockungsmittel?

Ein Flockungsmittel ist meist ein synthetisches Polymer auf Basis von Polyacrylamid, das fein verteilte Feststoffe zu größeren Flocken verbindet. Diese Flocken setzen sich schneller ab und geben Wasser leichter ab. Je nach Ladung der Feststoffe kommen anionische, kationische oder nichtionische Produkte zum Einsatz. Mineralische Schlämme sprechen meist auf anionische Polymere an, organische Schlämme wie Klärschlamm eher auf kationische.

Pulver oder Flüssigpolymer: Was ist besser?

Beides funktioniert, die Wahl hängt von Verbrauch, Logistik und Standort ab. Pulverpolymer ist lagerstabil und bei größeren Mengen meist günstiger je Kilogramm Wirkstoff, braucht aber eine Ansatzanlage mit Reifezeit. Flüssigpolymer ist schneller angesetzt und einfacher zu handhaben. FMfloc-Ansatzanlagen gibt es für Pulver, für Flüssigpolymer oder für beides, die Ansatzkonzentration liegt bei 0,1–1,0 %.

Soll ich eine Anlage mieten oder kaufen?

Mieten passt bei begrenzter Laufzeit, Kaufen bei Dauerbetrieb. Baustellen, Beckenräumungen und Pilotphasen haben ein absehbares Ende, dafür gibt es Container- und Trailer-Anlagen wochenweise zur Miete. Läuft die Anlage dauerhaft, wird eine stationäre Anlage nach Ihrer Schlammmenge ausgelegt. Eine Mietanlage eignet sich außerdem als Test, bevor Sie über einen Kauf entscheiden.

Was leistet die Fernüberwachung?

Die Fernüberwachung überträgt die Betriebsdaten der Anlage per Mobilfunk in die SmartFloc Cloud. Dort sehen Sie Durchfluss, Dosiermenge, Füllstände und Alarme live und im Verlauf, Trübung und pH auf Wunsch als Option. Alarme melden Störungen sofort. Die Aufzeichnung dient als Betriebsnachweis gegenüber Behörde oder Auftraggeber und hilft, die Dosierung nachzustellen.

Wie finde ich das richtige Polymer?

Durch einen Laborversuch mit Ihrem eigenen Schlamm. Wir testen mehrere Polymere an einer Probe von zwei Litern und vergleichen Flockenbild, Absetzverhalten und Klarwasser. Der Bericht nennt das empfohlene Produkt und den Dosierbereich. Ob die Empfehlung im Betrieb trägt, zeigt anschließend eine Testanlage vor Ort. Die Untersuchung der Probe ist kostenfrei.

Welche Lösung passt zu Ihrem Schlamm?

Schicken Sie uns eine Probe oder beschreiben Sie kurz Ihre Anlage. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Laborversuch, Testanlage oder Auslegung.

Telefon +49 69 5000060 oder E-Mail an info@fmfloc.de. Wir antworten an Werktagen.